Auf dem neuesten Stand

Immer mal wieder neu: Planungen hin oder her, nicht immer gelingt alles. Wir haben eine Änderung im Programm beschlossen: Am 23.9. wird nicht „Das letzte Band“ (Samuel Beckett) gespielt. Stattdessen wartet Martin Schink auf die „Geliebte Stimme“. Beginn ist um 21 Uhr im LAG Puppenspiel, Marktstraße 6 in Erfurt.

Auch sonst tut sich so einiges. Wer Interesse hat, sich und seine Arbeit im Rahmen des Straßenfestes zum Tag der Einheit der Menschen am 3. Oktober vorzustellen, der kann sich über stadt.gestalten@web.de anmelden oder Informationen einholen.

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Fotowettbewerb gestartet

bsg lädt ein zum Fotowettbewerb.

Du bist auf der Suche nach dem Glück? Wir auch. Wir sind überzeugt, dass jedeR Mensch
eine Vorstellung vom Glück hat. Und die wollen wir gern sehen und im Rahmen einer
Ausstellung öffentlich machen.

Ausschreibung zum Fotowettbewerb

Einsendeschluss ist am 6. September 2010.

Es nimmt Gestalt an.

Die Planungen für die Veranstaltungsreihe laufen auf Hochtouren. Mittlerweile umfasst das Programm siebzehn Veranstaltungen. Darunter sind Theaterabende und Vorträge, Kabarett und Diskussionsrunden, Lesungen und ein Straßenfest.

Hier schon einmal ein kleiner Vorgeschmack:

|22.9.| „Die Glücklichen“  Lieder über das Glück und die Lüge mit Katharina Kwaschik (Ges., Akk., Piano), Greg Dinunzi (Git.) und Brigitte Haas (Perc.)

|23.9.| „Geliebte Stimme“ von Jean Cocteau mit Martin Schink

|30.9.| „wünsch dich wund“ – Kabarett mit dem Happy Heimat Trio aus Leipzig

|21.9.| „Glück als politisches Ziel? Glücksversprechen in der amerikanischen Verfassung und hierzulande“

|26.9| „Philosophisches Frühstück“ hinter der Krämerbrücke

Weitere Informationen in den nächsten Wochen.

Nächstes Treffen

Zur Vorbereitung der Veranstaltungsreihe sowie insbesondere zur weiteren Planung des Straßenfestes am 3. Oktober treffen wir uns am 26. Juli 2010 um 20 Uhr in Le Bar.

Fotowettbewerb

bsg lädt ein zum Fotowettbewerb.

Du bist auf der Suche nach dem Glück? Wir auch. Wir sind überzeugt, dass jedeR Mensch
eine Vorstellung vom Glück hat. Und die wollen wir gern sehen und im Rahmen einer
Ausstellung öffentlich machen.

Schnapp dir also deinen Fotoapparat und geh auf die Suche, fotografiere einen glücklichen Menschen.
Du kannst inszenieren oder mit offenen Augen durch die Welt gehen. Entscheidend ist, du zeigst uns dein Bild vom Glück.

Einsendeschluss für deine Bilder ist der 6. September 2010.

Teilnahmebedingungen:

Der Beitrag kann in Form einer Einzelaufnahme oder einer Fotoserie (max. 3 Bilder) gestaltet sein. Erlaubt sind sowohl analoge als auch digital aufgenommene Arbeiten in Schwarz-Weiß oder Farbe.
Papierfotos müssen mindestens im Format 30×40 cm in Hochglanzqualität eingereicht werden. Für Digitalfotos gilt eine Auflösung von 1024 x768 Pixeln und mindestens 300 dpi.

Alle eingereichten Beiträge müssen bisher unveröffentlicht und mit Namen sowie Anschrift des Urhebers/der Urheberin versehen sein. Der Urheber/die Urheberin muss sich im Besitz aller Rechte für die eingereichte Arbeit befinden. Die Rechte gehen für eine öffentlichen Präsentation vom 20.9. bis 3.10.2010 sowie im Rahmen der Dokumentation auf die Veranstalter über, ansonsten liegen die Rechte bei den Urheber/innen.

Die Entscheidungen der Jury sind unanfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Am 6. September 2010 ist Einsendeschluss. Beiträge, die später eingereicht werden, können nicht mehr berücksichtigt werden.

Die Beiträge bitte senden an:

bündnis stadt.gestalten
c/o Evangelische Erwachsenenbildung Thüringen
Stichwort: Fotowettbewerb „Glück“
Allerheiligenstraße 15a
99084 Erfurt

Viel Erfolg!

Jedes Ding hat seine Geschichte

Der TAG DER EINHEIT DER MENSCHEN
Ein historischer Abriss
TdEM 2002Beinahe gäbe es den TAG DER EINHEIT DER MENSCHEN schon zum achten Mal. Aber eben nur beinahe. Vor sieben Jahren hat der damalige OB Ruge die Durchführung einer Veranstaltung am 3. Oktober verhindert, weil sie nicht als ausschließlich deutsche Selbstbesinnungsveranstaltung am Ehrentag der wiedervereinten Republik daherkam. Der TAG DER EINHEIT DER MENSCHEN, der Menschen verschiedener Herkunft einlud und nicht nur das deutschdeutsche Verhältnis in den Blick nahm, sondern Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Ausgrenzung zum Thema machte, war nicht erwünscht.

Ob er heute erwünscht ist? Sagen wir mal so: Er ist als alternatives Straßenfest mit dem festen politischen Anspruch, alle hier lebenden Menschen einzubeziehen, durchaus akzeptiert.

Am 3. Oktober 2002 findet erstmals der TAG DER EINHEIT DER MENSCHEN statt, ermöglicht durch die spontane Unterstützung des Studentenzentrums Engelsburg, die Knowhow und Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Zwei Bühnen werden mit Gesprächen und Musik bespielt, das Straßenfest selbst bietet ein Kinderprogramm, Infostände, Trommeln und das Malen eines Großbildes.

Im Jahr 2003 beginnt das Fest mit dem ersten Radioballett der Stadt Erfurt. In Zusammenarbeit mit Radio F.R.E.I. werden Gesten und Symbole der Ausgrenzung und des Rassismus auf die öffentliche Bühne der Straßen Erfurts gebracht und somit sichtbar gemacht. Schwerpunkt des Bühnenprogramms sind die deutschen Flüchtlingsgesetze, allen voran das Asylbewerberleistungsgesetz, welches in einer Lesung den erstaunten ZuhörerInnen in Auszügen präsentiert wird.

„Typographisch – Fotografisch Deutsch“ – dieses Thema zieht von Mai bis 3. Oktober 2004 seine Kreise durch die Landeshauptstadt, aber auch darüber hinaus. Im Literaturwettbewerb, der mit einer Lesung von Landolf Scherzer eröffnet wird, reichen 15 AutorInnen insgesamt 24 Texte ein. Im Fotowettbewerb sind es 27 Arbeiten von zehn FotografInnen. Im Mittelpunkt des TAG DER EINHEIT DER MENSCHEN steht damit auch die Frage nach dem typisch deutschen.

Mit zwölf Einsendungen behauptet sich der Logowettbewerb anlässlich des TAG DER EINHEIT DER MENSCHEN 2005. Eine Jury wählt eine Weltkugel als nunmehr verbindliches Wiedererkennungssymbol für diesen Tag. Die Vorstellung interkultureller Projekte steht diesmal auf dem Programm. Erstmals wird ein Kickerturnier durchgeführt, dessen Sieger eine Fahrt zur antirassistischen Fußballweltmeisterschaft in Italien gewinnen.

Im Jahr 2006 findet mit Unterstützung des Grafikers und Vorsitzenden der Akademie der Künste Klaus Staeck eine Plakatausstellung im öffentlichen Raum sowie ein Plakatwettbewerb statt. Kneipen, Läden und Cafés werden für die Ausstellung gewonnen. Die drei besten Entwürfe für Plakate gibt es seither als Postkarte. Das Wetter zwingt uns Veranstalter nicht in die Knie, aber in den Keller der Engelsburg, also auch in diesem Jahr eine Premiere: Das Straßenfest unterm Dach. Ganz aktuell: Das Erfurter Kirchenasyl, dessen Unterstützerkreis auch den Preis des Flüchtlingsrates für Besonderes Engagement in der Flüchtlingsarbeit erhält. Aus Kicker- wird Speedkickerturnier, der Preis bleibt der gleiche, die Sieger überraschenderweise auch.

Im Jahr 2007 ist alles größer, länger, bunter: Knapp dreißig Veranstaltungen mit etwa fünfzehn PartnerInnen in einem Veranstaltungszeitraum von einem Monat. Zum Thema „Ohnmacht – Macht was!“ finden Lesungen, Filmabende, Konzerte, Theateraufführungen, Kunst im öffentlichen Raum, ein Poetry Slam, Vorträge und Diskussionsrunden statt. Der Christopher-Street-Day am 15. September 2007 bildet den Auftakt. Höhepunkt der Reihe ist der TAG DER EINHEIT DER MENSCHEN am 3. Oktober 2007. Abgerundet und beendet wird die Veranstaltungsreihe „Ohnmacht – Macht was!“ am 19. Oktober 2007 mit dem Kabarettduo Ensemble Weltkritik. Einen Monat lang Präsenz zeigen, das spornt an, vieles besser und anders zu machen. Deshalb wird das Thema Ohnmacht auch 2008 wieder aufgegriffen, der Fokus liegt dann auf der öffentlichen Auseinandersetzung.

Stand 2007

Die Veranstaltungsreihen 2008 und 2009 folgen noch. Sie fanden unter den Titel „OHNmacht.öffentlich“ und „Ohnmacht – Na und?!“ ebenfalls zu großen Teilen im öffentlichen Raum statt. Dazu an anderer Stelle etwas mehr.

Und wer noch mehr wissen will über die Geschichte dieses Bündnisses, der muss dem Link folgen http://www.einheitdermenschen.dgb-bwt.de/index.html

Nächstes Treffen

bsg trifft sich am 28. Juni 2010 bereits um 18.30 Uhr in Le Bar.